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Bikemap: Navi für Selbstfahrer

25.09.201205.04.2022

In grauer Vorzeit, also zu den Zeiten, als es noch keine Smartphones gab, konnte man sich als Autofahrer an unbekannte Orte nur mit einer einigermaßen aktuellen Straßenkarte wagen. Später dann gab es die so genannten „Navis“, jene Geräte, mit denen auch heute noch Autofahrer ausgerüstet sind, um sich zwischen aktuellen Staumeldungen und nahe gelegenen Tankstellen einen Weg durch den Dschungel zu bahnen. Was für einen motorisierten Fahrer eines Schienenersatzfahrzeugs recht ist, kann für einen Radfahrer nur billig sein. Hier aber hat die Technik bereits weit aufgeholt. Statt sich ein gesondertes Gerät an den Lenker zu klemmen, benutzt der ambitionierte Radler modernstes technisches Werkzeug, denn auch dafür gibt es eine App.

Eine solche App ist „Bikemap“. Allerdings ist der Name etwas irreführend, denn die App kann man als Wanderer oder Motorradfahrer ebenso benutzen wie als Radfahrer. Und streng genommen ist die App eigentlich eine Erweiterung eines Internetangebots. Unter „http://www.bikemap.net/“ muss man nämlich vor der Nutzung erst eine kostenlose Registrierung durchführen. Dann kann man dort die Routen anderer Nutzer einsehen und in seinen Account kopieren oder sich gleich selbst Routen anlegen. Für Privatpersonen ist die Nutzung dieses Dienstes kostenlos und hat auch kein erhöhtes Aufkommen an unerwünschter Werbemail oder ähnlichem Müll zur Folge.

Technik

Als Grundlage der Streckenplanung dienen die Karten von GoogleMaps, die international zur Verfügung stehen. Das hat zur Folge, dass die Zahl der Routen täglich steigt und mittlerweile für jeden Geschmack (Mountainbike, Tagesausflug, Wanderurlaub, Rennradparcours etc.) eine Vielzahl unterschiedlichster Routen in allen Teilen der Welt vorliegt. Um eine neue Route anzulegen, kann man nach dem Definieren eines Ausgangspunkts mit Hilfe eines Magnetwerkzeugs markante Punkte auf der Karte nacheinander anklicken und das Werkzeug verbindet diese Punkte entlang des Straßenverlaufs. Dabei werden auch die Kilometer mitgezählt, so dass man jederzeit den Überblick behält, wie groß der Trip wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen Rundkurs anlegt oder seine Lieblingsstrecke zum Büro der Nachwelt überliefern möchte.

Nachdem sie angelegt ist, kann die Route auch später noch jederzeit erweitert und angepasst werden. Eine knappe Beschreibung dazu, falls diese Route öffentlich gemacht werden soll für andere Nutzer des Angebots, und schon kann es losgehen.

Stopp. Die App fehlt.

Die App

Um eine App ohne Knacken des Sicherheitsmechanismus des iPhones zu erhalten, führt am App Store kein Weg vorbei. Dort ist die App unter „Bikemap“ zu finden. Und auch sie ist kostenlos. Im Unterschied zur Internetapplikation lässt sich hier jedoch keine Route anlegen. Stattdessen meldet man sich nach der Installation mit seinem Internet-Account an und kopiert sich damit die Routen aufs iPhone. Auch dort stehen dann die Informationen wie Höhenprofil und Streckenlänge sowie knappe Streckenbeschreibung zur Verfügung. Aber jetzt greift die Besonderheit des Smartphones: das iPhone besitzt wie andere Smartphones auch ein GPS und kann daher die eigene Position relativ genau bestimmen. Wenn man nun die Option „Route fahren“ aktiviert, springt die Karte sofort auf die eigene Position – die natürlich zweckmäßigerweise an der Route liegt – und leitet den Streckenunkundigen sehr zuverlässig auf dem von ihm festgelegten Kurs.

Während dies auf dem iPhone mit iOS 5 noch mit Karten von Google unterlegt war, verwendet die App in iOS 6 die Apple-eigenen „Karten“. Auch wenn deren Darstellung (es werden derzeit keine Grenzen von Ortschaften angezeigt) gewöhnungsbedürftig ist, so funktioniert die Navigation dennoch tadellos.

Nach der Tour

Hat man eine Tour abgefahren und sich auch die benötigte Zeit gemerkt (besonders für Rennradfahrer wichtig, die sich ja in erster Linie zum „Asphalt fressen“ fortbewegen), kann man zurück auf der Internetseite sein eigenes Trainingstagebuch ergänzen, indem man Datum und Fahrzeit vermeldet und sich über die Strecke auslassen kann. Mutige bieten dies dann auch auf ihrer Facebook-Seite zur gefälligen Betrachtung an. Automatisch aber wird ein komplettes Archiv aller gefahrenen Touren angelegt, die durchschnittliche Geschwindigkeit errechnet und die insgesamt gefahrenen Höhenmeter und die Streckenlänge angezeigt.

Professionelle Rennradfahrer werden damit sicher nur wenig anfangen können, für den Freizeitradler und Hobbyfahrer aber ist die Kombination aus eigener Streckensammlung und iPhone-gestützter Navigation eine echte Hilfe, wenn das Straßenschild mal wieder zu schnell vorbeigeflogen ist.

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