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leben, technik und kommunikation

Schuldgefühle?

05.12.201507.04.2019

Es geht aufs Jahresende zu und mancherorts macht sich Panik breit: Nicht die Standardmassenhysterie des Konsums („Himmel! Tante Else hat noch keine Vase!“), der die Menschen in blinder Hast in die Kauftempel treibt.
Ich meine eher die Panik, nicht alles, was man sich in diesem Jahr vorgenommen hat, auch wirklich umgesetzt zu haben. Sicher, vieles von dem, was wir uns im Januar geschworen haben, konnte gar nicht eintreffen („In diesem Jahr mache ich Diät!“), denn es war gar nicht zu Ende gedacht, sondern diente nur der Selbsttäuschung. Man wollte Aktionismus vorgaukeln (vor allem sich selbst), um sich ein bisschen vom Alltag abzuheben. Denn es muss ja immer voran gehen, nie zurück. Stillstand ist von Übel.

Und jetzt ist das Jahr rum und wir sind kaum vom Fleck gekommen.

Dumm gelaufen.

Nein, ist es nicht: zum einen liegt es an der eigenen Fähigkeit der Prioritätensetzung. Was ist mir so wichtig, dass ich es über ein Jahr verfolge und bei dem ich am Jahresende eine Entwicklung verfolgen kann?
Dazu kommt ja noch ein weiterer Aspekt: Es sind ja nicht nur wir selbst, die sich Ziele auferlegen und Ansprüche stellen, es ist ja die Umwelt auch: Kollegen, Freunde, Familie („Musst Du immer noch so viel arbeiten?“). Und natürlich auch die Erwartungen und Ziele, die man anderen auferlegt und denen sie sich dann verpflichtet fühlen.
Das ist normal, das ist nichts, was man abschalten können und soll. Das Gefühl, dass genug eben nicht genug ist, unterscheidet und Menschen von Tieren, die sich auf der Ebene der Existenzsicherung bewegen. Dort zählt nur das Überleben bis zum nächsten Tag.
Nicht wir Menschen.
Wir wollen mehr, wir wollen weiter. Nur das Tempo, das könnten wir mal wieder reduzieren …

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