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leben, technik und kommunikation

Narrensicher ablichten

04.06.201608.01.2022

Im Zeitalter der Digitalisierung gibt es immer noch Institutionen und Einrichtungen, die auf Papier als Nachweis nicht glauben verzichten zu können. Finanzämter beispielsweise. Behörden, die sogar E-Mails ausdrucken und abheften.

Das ist zwar oft nicht rational begründbar, stellt aber den Besitzer eines gedruckten Dokuments vor die Frage, wie man die Inhalten dupliziert, ohne die Originale zu verschicken.

Klar, man kann zum Copyshop gehen und seine Lohnsteuerkarte zehnmal kopieren lassen – nur sicherheitshalber. Dann hat man gegebenenfalls von seinen Lohnsteuerkarten der letzten Jahre und Jahrzehnte immer eine Kopie, die man der Rentenversicherung und sonstigen Behörden schicken kann, wenn sie nach einem halben Jahrhundert feststellen, dass der Anspruch nicht lückenlos ist oder mal wieder Unterlagen verschwunden sind.
Damit türmt man aber Papier zu Hause auf, dass man nicht nur archivieren muss, sondern auch wiederfinden, wenn es denn mal gebraucht wird.

Sehr lästig. Und archaisch.

Einfacher ist da Scannen. Daher haben bis vor wenigen Jahren auch namhafte Unternehmen versucht, Scanner an den Mann und die Frau zu bringen, manche erfolgreich, manche weniger. Inzwischen werden Scanner nur noch als Beiwerk geliefert und mit einem Drucker und Faxgerät kombiniert. ((Was ja auch korrekt ist, denn es handelt sich in allen drei Fällen um Kommunikationsprodukte des letzten Jahrtausends.))

Dafür gibts ne App

Nun muss es nicht mehr ein klobiger Scanner sein, denn dafür haben moderne Smartphones eine sehr gute Kamera, die sich auch zum Scannen nutzen lässt. Und diese Bilder müssen dann nur per App weiterverarbeitet werden. Denn dafür gibt es Apps. Und zwar eine sehr gute: Scanner Pro von Readdle ist so ein Werkzeug, das jeden Cent (für 3.99 € im App Store) in Gold aufwiegt.

Die App selbst lässt sich nach der Installation mit einem Passwortschutz versehen (oder per Touch ID absichern) und kann mit einem Cloud-Account verbunden werden, damit die gescannten Dateien nicht im eigenen Ordner auf dem Smartphone liegen bleiben. ((Man kann sie zwar über iTunes herausholen, aber das ist recht unelegant und verlangt einen angeschlossenen Rechner.))
Am besten eignen sich dazu entweder die iCloud, oder aber die Dropbox. Während die iCloud für iPhones automatisch installiert ist, muss man sich die Dropbox-App erst auf dem Smartphone installieren. Dropbox hat den Vorteil, dass sich damit auch Daten austauschen lassen mit den Smartphone-Usern, die kein iPhone neueren Datums besitzen.

Mit wenigen Schritten perfekte Scans erzeugen

Und dann ist es mal wieder einfach:

  1. Für gute Lichtverhältnisse sorgen (Tageslicht genügt).
  2. Objekt flach auf einen Untergrund legen, der einen hohen Kontrast zum Dokument besitzt.
  3. Scanner Pro starten und Bildmodus wählen (Farbbild, Graustufenbild, Schwarz-Weiß-Bild).
  4. iPhone über das Objekt halten. Scanner Pro findet aufgrund des Kontrasts die Umrisse des Dokuments und erstellt ein Bild. Falls eingestellt, versucht sich Scanner Pro gleich an einer OCR (Zeichenerkennung) und legt eine digital durchsuchbare PDF ab.
  5. Scanergebnis bestätigen und Scan speichern.
  6. Gegebenenfalls umbenennen.
  7. Jetzt muss man nur noch wählen, wohin man den Scan schicken möchte. Dazu muss man Scanner Pro mit den entsprechenden Cloud-Servern verbinden und den Upload starten.

Die letzten Schritte lassen sich sogar als Stapelverarbeitung automatisieren, so dass die App die Dateibenennung und den Upload automatisch vornimmt.

Fazit

Für Mitbürger, die nicht ihren Broterwerb mit dem Einscannen von Dokumenten bestreiten müssen, ist die App der schnellste, bequemste und sicherste Weg zu erstklassigen digitalen Kopien. Prädikat Unbedingt empfehlenswert!

Bildquelle: http://is2.mzstatic.com

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