Umfrage: Projektmanagement – oder lassen wir es?

Pro­jekt­ver­wal­tung? OMG! Das ist doch wie wei­land auf der Enter­pri­se: „Wie lan­ge dau­erts, Scot­ty?“ – „Fünf Stun­den!“ – „OK, du hast drei!“

Meis­tens sind es die Chefs oder die Kra­wat­ten­trä­ger, die von nix ’ne Ahnung haben, fet­te Koh­le ein­sa­cken, Leu­te rum­schub­sen und stän­dig nach unten tre­ten – vor allem, wenn mal wie­der etwas anders läuft als sie sich das vor­ge­stellt haben.

Lachen Sie nicht, die gibt es auch. Die meis­ten aber sind arme See­len, die unter einem hohen Zeit- und Kos­ten­druck ste­hen, um ter­min­ge­recht im geplan­ten Kos­ten­rah­men erst­klas­si­ge Qua­li­tät zu lie­fern. Denn das ist das eigent­li­che Ziel:

Gre­at artists ship.

Frei über­setzt: die ech­ten Kön­ner lie­fern. Dass dabei meist nicht alles passt – geschenkt. Oft wird das Bud­get über­zo­gen1 und meist auch der Zeit­rah­men.

Um mit die­sen Anfor­de­run­gen zurecht zu kom­men, haben Men­schen die Pla­nung erfun­den: der Ver­such, mit knap­pen Zeit- und Per­so­nal­res­sour­cen (und knap­pen Kas­sen) trotz­dem ein brauch­ba­res Ergeb­nis zu erzie­len. Dar­in unter­schei­det sich der Bau einer Kir­che nicht von einer Kühl­tru­he. Nun kann man die Pla­nung selbst natür­lich auf ver­schie­de­ne Wei­sen ange­hen. Man kann ähn­lich wie bei Pyra­mi­den oder mit­tel­al­ter­li­chen Dorf­kir­chen ein­fach aus der Erfah­rung schöp­fen, auf Auf­zeich­nun­gen zurück grei­fen, die schon häu­fig benutzt wur­den, immer wie­der kopiert und leicht modi­fi­ziert. Oder man erfin­det das Rad neu und ent­wirft kom­plet­te Stadt­tei­le „auf dem Reiß­brett“, um den vor­han­de­nen Beschrän­kun­gen zu ent­ge­hen. Oder man lässt es sein und wer­kelt mun­ter drauf­los in dem Wis­sen, dass der Aus­gang und das Ergeb­nis offen ist. Letz­te­res kann man sich eigent­lich bei knap­pem Zeit­bud­get, gerin­gen Res­sour­cen und hohem Erfolgs­druck (es geht ja um den Lebens­un­ter­halt und nicht um Got­tes­lohn) gar nicht leis­ten – es wird in der Tech­nik­re­dak­ti­on aber trotz­dem manch­mal noch so ver­fah­ren.

Und daher jetzt unse­re klei­ne Umfra­ge.

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  1. Was meist aber dar­an liegt, dass aus poli­ti­schen und tak­ti­schen Grün­den zu knapp kal­ku­liert wur­de oder wer­den muss­te – und spä­ter dann kei­ner die Cojo­nes hat, das auch zu ver­tre­ten und nach­zu­kar­ten.