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leben, technik und kommunikation

USB-Stick it up your […]

19.10.200710.01.2008

Ich schmeiß‘ mich wech: Die MI ((Musikindustrie)) will Musik ab sofort auch auf USB-Sticks verkaufen (Golem).

Mit den USB-Sticks will Universal vor allem Kunden im Alter zwischen 12 und 24 Jahren erreichen, die die CD nicht mehr als „cool“ betrachten würden, wird Universal-Manager Brian Rose in der Times zitiert. (ji)

Ganz langsam: USB-Sticks sind mittlerweile Wegwerf-Artikel, Herr Rose. Die Dinger verliert man schneller als man das Geld verdient, um sie zu kaufen, selbst wenn die Preise für die eingebauten Flash-ROMs im freien Fall sind.
Und USB-Sticks sind Hardware, auf die man unter anderem auch Musik speichern kann. Also eine Art schneller CD-RW-Ersatz: Daten drauf, transportieren, kopieren, löschen und wieder von vorne. Menschen verwenden sie nicht, um Daten zu archivieren, sondern um sie physisch zu bewegen. Wenn man jetzt Musik darauf verkaufen will, muss man wissen, dass diese Sticks eine unheimlich geringe Haltbarkeit haben. Das kann ich von der darauf gespeicherten Musik nicht sagen: die will ich auch in ein paar Jahren noch hören.
Der Vorschlag des Herrn Rose zeugt entweder von unglaublicher Dummheit oder von unerhörter Arroganz (oder beides): „Ich verkaufe Musik auf einem Medium, dass die Kids schnell verlieren oder das ihnen schnell kaputt geht. Dann kaufen sie meine Musik nochmals.“ – Quatsch, die Kids wissen um der geringen Haltbarkeit und kopieren sich die Musik ((wenn ich das verbiete, wiederholt sich das Problem der CDs: hardwaregebundener Kopierschutz ist so sicher wie ein Hunderter, den ich mir ans Auto tacker – schneller geklaut als erstellt.)).
Dumm ist der Vorschlag auch, denn es ändert ja nichts an dem Problem, dass Musik (und die damit verbundene Dienstleistung, die ja das Geld kostet) nicht physisch ist. Man kann sie nicht festbinden. Musik ist frei. Die Dienstleistung, sie bereit zu stellen, kann man sich vergüten lassen. Aber nicht indem man die Hardware wechselt.
Mein Vorschlag: er sollte tatsächlich lieber einen USB-Stick nehmen als eine CD, um ihn dahin zu stecken, wo es bei ihm am dunkelsten ist. Nix für ungut.
😉

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