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Kinomap richtig einstellen

01.02.202105.01.2024

Wir leben in unruhigen Zeiten. Nicht nur, dass die Jahreszeit für Ausdauersportler eher ungemütlich ist und mehr Motivation benötigt als der Rest des Jahres – auch die Pandemie zwingt uns dazu, auf gemeinsame sportliche Aktivitäten zu verzichten.

An anderer Stelle hatte ich beschrieben, wie man sich mit dem nötigen Kleingeld Abhilfe verschaffen kann – immerhin spart man sich das Abo in einem Fitnessstudio. Und natürlich ist eine virtuelle Radfahrt nicht mit der realen zu vergleichen – weder hinsichtlich des Gefahrenkitzels, noch hinsichtlich des Naturerlebens. In der App kreuzen nämlich keine Fasane oder Wildschweine unverhofft die Fahrbahn.

Um aber trotzdem das Optimum aus der Software herauszuholen, genügt es nicht, sich die Hardware und Software zu beschaffen, man muss sie auch einstellen. Wie das geht, steht hier.

Account einrichten

Zunächst muss man auf der Website kinomap.com einen eigenen Account einrichten. Dieser Account dient nicht nur zur Verwaltung des Abos, sondern auch den benutzerspezifischen Angaben zu Größe und Gewicht („Personal data“), die Auswirkungen auf die Hardware haben, die wir anschließen wollen.

  • My account enthält die Angaben zur Anzeige des Benutzernamens in der App und der Erreichbarkeit.
  • Personal data sind jene Angaben zu Geschlecht, Größe und Gewicht, die der Auswertung dienen.
  • Security sind Passworteinstellungen. Leider ist die App noch nicht zur 2-Faktor-Authentifizierung in der Lage. Das bedeutet, dass man bei der Passwortvergabe ein einmaliges und möglichst sicheres Passwort wählen sollte. Dies ist die einzige Sicherheit, die verhindert, dass Unbefugte die persönlichen Trainingswerte und Angaben auslesen können.

Die Hardware

Klingt trivial, aber die Hardware , also das Trainingsgerät, muss aufgebaut und eingeschaltet sein, damit das Bluetooth-Signal übertragen werden kann.

  • Hardware aufbauen und einschalten.
  • Gegebenenfalls Firmware aktualisieren. Dazu bieten die jeweiligen Hersteller eigene Apps an, mit denen die Geräte-Software aktualisiert und eingestellt wird (Widerstand, Umdrehungen etc.).
  • Kurzen Funktionstest auf der Hardware durchführen, ob die Signal auch korrekt auf dem Tablet oder Smartphone übertragen werden.

Die App

  • App downloaden.
  • Mit den Benutzerdaten der Website (Benutzername und Passwort) anmelden. Die übrigen Angaben werden im Hintergrund übertragen.
  • Auf „More“ tippen und das „Equipment Management“ wählen. Die App versucht, sich mit der Hardware zu verbinden. Dazu muss man sie unter Umständen nochmals kurz benutzen.
  • Auf „User“ tippen und einstellen, ob die Geschwindigkeit in km/h oder Meilen pro Stunde (mph) angezeigt werden soll. Außerdem kann man hier auswählen, um welche Art von Hardware es sich handelt (Laufband, Rad oder Rudermaschine).
  • Auf „Training“ tippen und die Hardware einstellen. Hier kann man einstellen, wie die Hardware auf die Veränderungen in der virtuellen Strecke reagieren soll und welche optionalen Informationen zur Strecke angezeigt werden sollen.
  • Auf „Browse“ tippen und die gewünschte Trainingsart und Strecke auswählen. Die Länge, geschätzte Dauer und auch der Schwierigkeitsgrad werden angezeigt.
  • Den Modus auswählen: Im Modus „Discovery“ fährt oder läuft man die Strecke so, wie sie vom Urheber gefahren wurde. Im Modus „Challenge“ fährt oder läuft man sie in der eigenen Geschwindigkeit gegen ein virtuelles Teilnehmerfeld, das die Strecke schon einmal mit der App bewältigt hat. Das motiviert und frustriert gleichzeitig, denn es werden zwar mit Beginn der Strecke die nächsten 5 Fahrer / Läufer vor und hinter einem angezeigt, die absolute Position kommt aber erst nach Abschluss der Strecke…

Das war es eigentlich schon.

Jetzt noch der abschließende Lifehack: Die meisten Filme und Strecken stehen in unterschiedlicher Qualität zur Verfügung. Bei schlechter oder schwankender Netzwerkverbindung ist es ratsam, die Strecke auszuwählen und downzuloaden, bevor man losfährt, rudert oder läuft, da dadurch die größte Datenmenge nicht mehr während des Trips geladen werden muss. Dann ruckelt der Film weniger…

Ab hier steht der Bewegung nichts mehr im Weg – außer dem inneren Schweinehund.

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