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leben, technik und kommunikation

Nicht früher — länger!

08.02.200808.03.2015

Was lese ich da wieder Bahnbrechendes bei telepolis:

Der auf den ersten Blick vielleicht einleuchtenden Vorstellung, dass man nur früher mit dem Lernen anfangen müsse, um die Kinder klüger zu machen, versetzt nun eine britische Studie einen Dämpfer. Belege dafür gebe es keine.

Nun, meine Damen und Herren Kultusminister: auch mit einem durchschnittlichen Verstand ausgestattete Menschen wissen — sofern sie denn selbst Kinder haben oder welche betreuen — dass Kinder sich entwickeln. Und zwar weltweit in etwa dem selben Tempo. Das ist der Entwicklung des menschlichen Verstands geschuldet, den man nicht wie eine Computerfestplatte einfach zustopfen muss, nur damit dadurch das Wissen oder gar die Intelligenz steigt ((Letzteres funktioniert entgegen einer weit verbreiteten technokratischen Ansicht noch nicht mal mit Computern.)).
Alle Kinder lernen innerhalb eines klar bestimmbaren Zeitfensters in einer bestimmten Reihenfolge, die Welt zu begreifen und Zusammenhänge zu verstehen. Dazu brauchen sie Anleitung, die ihnen entwicklungsgerecht Möglichkeiten dazu bietet. Schule ist eine westlich-europäische Errungenschaft, in der es unter anderem auch darum geht, die westliche Zivilisation aufzunehmen, um in ihr leben zu können. Dazu zählen die berühmten Grundfertigkeiten wie Rechnen, Schreiben oder Lesen. Aber auch diese Grundfertigkeiten sind keineswegs ubiquitär. Ein mongolischer Schäfer muss nicht unbedingt schreiben können. In seiner Kultur sind andere Faktoren mitunter wichtiger — Kenntnisse über das Wetter, die Bodenbeschaffenheit, die Topografie, das Klima.
So ähnlich gilt das auch bei uns: Kinder benötigen, um überhaupt in der Schule mithalten zu können, einen Vorrat an Grundkenntnissen, den sie in den ersten sechs Lebensjahren erwerben. Und zwar erstaunlicherweise wirklich sechs Jahren. Keine vier oder acht. Ein Kind mit vier Jahren in die Schule zu stecken, ist völliger Blödsinn, weil es eben noch nicht über ausreichende Konzentration verfügt, über die erforderlichen motorischen Fähigkeiten und die Verknüpfungsfähigkeit. Das lernen sie ja erst gerade.
Um intelligentere Kinder zu bekommen, muss man sie vielleicht länger unterrichten, aber bestimmt nicht früher.

Bildquelle: Alcimonia/ pixelio.de

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