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leben, technik und kommunikation

Sandkastenkrieger

09.02.200805.06.2015

Jetzt ist ja derzeit München die Hauptstadt der Sandkastenkrieger: die „Sicherheitskonferenz“ mit „Schlag-sie alle-tot-dann-ist endlich-Ruhe“-Teltschik ((„Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.“ Quelle: wikipedia)) als Vorsitzendem.
Warum heißt diese Veranstaltung eigentlich „Sicherheitskonferenz“, wenn es nur darum geht, aus miitär-opportunistischen Gründen die Zahl der Menschen zu erhöhen, die durch Waffengewalt zum Verrecken und Zerfetzen geschickt werden? Ich meine „Abschlachtkonferenz“ wäre doch wesentlich ehrlicher.
Nun wollen sie wieder die Anzahl der Soldaten erhöhen, die sich im Namen der europäischen Sicherheit im fernen Afghanistan und im Irak töten lassen sollen. Seltsamerweise hat sich die Lage dort trotz (oder wegen?) der vielen Opfer und Soldaten überhaupt nicht gebessert. Vielleicht sind Soldaten ja gar nicht das richtige Mittel gegen eine Bevölkerung, die sich Frieden wünscht ((in den Siebzigern gab es mal den Spruch: „Fighting for peace is like fucking for virginity“.))?
Jetzt haben uns unsere großen Vorbilder jenseits des Teichs, an die sich unsere Politiker aus persönlicher Entscheidungsschwäche und Konzeptionslosigkeit freudig drangehängt haben, zwei Schlachtorte produziert:

  • in Afghanistan, weil sie dort einen Popanz namens „internationalen Terrorismus“ ausgemacht zu haben glaubten — und nun völlig erstaunt darüber sind, dass die Leute dort dies als Überfall und Annektion empfinden,
  • im Irak, weil sie dort ans Öl wollten. Dort waren die Leute zwar froh (die meisten jedenfalls), den Diktator und Schlächter Saddam Hussein los zu sein, es existiert aber bis heute kein Plan, was man da eigentlich macht, wenn Hussein tot ist und das Land regiert werden muss.

Und dann hocken sich die Herren in feinen Anzügen in die beste Adresse am Ort in München, lassen sich von Hundertschaften bewachen ((Die werden mit unseren Steuergeldern bezahlt)) und fordern mehr Krieg, mehr Tote und noch mehr Leid. Nur nicht das Eigene…
„‚Forward!‘ he cried from the rear and the front rank died.“ (R. Waters, Pink Floyd)

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