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Backblaze: Sicher ist sicher

14.10.2014

Datensicherung ist wie die Vorsorge fürs Alter: Ihr Fehlen fällt immer dann auf, wenn es zu spät ist. Dann werden hektisch Schuldige gesucht, um das eigene Versäumnis kleiner zu machen. Manche Programme und vor allem Firmen nehmen zumindest bei der Datensicherung darauf Rücksicht, indem sie die Unternehmensdaten regelmäßig sichern und die Daten von den lokalen Rechnern auf einen angeschlossenen Server kopieren, um sie bei Bedarf wiederherstellen zu können. Wie macht man das aber als Privatperson? Externes Laufwerk anschließen, kopieren, abklemmen, wegsperren? Es geht auch einfacher.

 

Sicherheit und Sicherung

Eine kleine Begriffsklärung vorab:

  • Datensicherung ist der Schutz der Daten vor Verlust und versehentlichem Löschen,
  • Datensicherheit ist der Schutz der Daten vor unberechtigtem Zugriff.

Zum Programm: Backblaze ist ein Programm (oder vielmehr ein Dienst), das die Daten von der lokalen Festplatte automatisch in einen gesicherten Ordner auf einem Internetserver kopiert, um sie so vor Verlust zu schützen. Falls der Rechner abhanden kommt oder die Festplatte den Geist aufgibt, lassen sich die Daten wieder auf das neue Gerät oder die neue Festplatte zurückspielen. Im Gegensatz zu einem „Laufwerk“ wie der Dropbox legt man die Daten jedoch nicht manuell hinein (was ja sowieso keiner macht), sondern aktiviert einen Zeitplan, der im Hintergrund abläuft. Damit ist dann eigentlich schon alles erledigt.

Natürlich werden jetzt die Datenschützer rufen: „Das sind private Daten! Die stellt man nicht ins Internet!“ Ja, stimmt, jede Datei, die den eigenen Rechner verlässt, sei es per E-Mail oder über Datentransfer anderer Art, ist potenziell gefährdet. Sie kann abgefangen und umgeleitet werden. Dieser Aspekt betrifft die Datensicherheit und diese ist ein nicht zu unterschätzendes Gut im digitalen Zeitalter. Das Programm Backblaze begegnet diesem Problem, indem die Daten, die den Rechner verlassen, zuvor verschlüsselt werden und dann – verschlüsselt – auf dem Server abgelegt werden.

Umfang und Dauer

Typ: Unbegrenzte Datensicherung (kontinuierlich oder zum festgelegte Zeitpunkt)

Preise: 5$ pro Monat oder 50$ pro Jahr oder 95$ für 2 Jahre.

Backblaze garantiert die ständige Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit des Servers.

Erfahrung: Ich verwende es seit einem Jahr und es ist ein absoluter „No-Brainer“. Es funktioniert so gut, dass ich nur bei Rechnungsstellung daran erinnert werde.

(Übrigens kann man auch per Smartphone-App darauf zugreifen.)

Jetzt kommt das Interessante für den Privatnutzer: Der Umfang der Datensicherung ist beliebig. Mit anderen Worten: ob Sie 50 MB oder 200 GB auf dem Server ablegen, ist dem System gleich. Sie können unbegrenzt Daten sichern. Um diesen Speicher zu nutzen, ist allerdings ein Account notwendig, mit dessen Passwort die Daten auch wieder hergestellt werden können. Dieser Account ist kostenpflichtig (siehe rechts). Die Daten werden dabei inkrementell gesichert, d.h. nach der ersten Gesamtsicherung werden nur noch die Daten übertragen, die geändert wurden. Backblaze erkennt, ob Sie einen Internetzugriff besitzen und meldet sich beim Server an, um die Daten zu kopieren. Die Dauer des Transfers hängt von der Internetgeschwindigkeit ab, mit der Sie unterwegs sind.

Anpassungen möglich

Nicht Jeder aber möchte permanent auf Leistungseinbußen während des Backups verzichten. oder alle Dateien seines Rechners dem Server anvertrauen. Das ist kein Problem, denn mit dem Programm lässt sich sowohl die zu nutzende Bandbreite (also der Anteil, der während des Backups belegt wird), als auch die Uhrzeit anpassen, zu der übertragen werden soll. Außerdem ist es möglich, die Art der Daten einzuschränken nach Dateityp und Größe. Was nicht übertragen wird, ist allerdings auch nicht gesichert.

Steuerungspanel Backblaze (OS X)

Raus aus der Theorie …

… rein in die Praxis. Wie funktioniert das nun?

Zunächst einmal lädt man sich das Programm herunter und installiert es auf dem Rechner. Nachdem man sich einen Account angelegt hat (die ersten 15 Tage Nutzung sind kostenlos), beginnt das Programm mit der Zusammenstellung der zu kopierenden Daten. Standardmäßig sind das alle. Das kann natürlich dazu führen, dass der Rechner zwei Tage damit beschäftigt ist, die Dateien auf den Server zu schaufeln. Auch will man vielleicht nicht gleich alle Daten auf den Server kopieren, sondern nur einen Ordner. Dazu klickt man in den Einstellungen auf „Ausnahmen“ („Exclusions“) und legt die Ordner und Dateitypen fest, die nicht gesichert werden sollen. Entsprechend lässt sich im Tab „Leistung“ („Performance“) festlegen, ob das Programm sich der zur Verfügung stehenden Bandbreite automatisch anpassen soll oder nur eine bestimmte Bandbreite nutzen darf. Während der Einstellungen wartet das Programm mit dem Backup, um danach mit den neuen Einstellungen fortzufahren. Ab dann muss man sich nicht mehr darum kümmern.

Einstellungen in Backblaze

Und zurück?

Was aber passiert, wenn mal wirklich eine Datei oder ein ganzer Ordner aus dem Jenseits wiedergeholt werden soll? Dazu muss man den Browser bemühen: Anmelden und den Computer auswählen, der gesichert wurde (es könnten mehrere sein). Jetzt auswählen, ob man die wiederherzustellende Datei als komprimiertes ZIP-Dokument herunterladen möchte oder aber von Backblaze auf einem USB-Laufwerk bzw. USB-Speicherstick zugeschickt bekommen möchte. Letzteres ist natürlich teuer, denn es fallen Hardware- und Transportkosten an. Für den Privatnutzer empfiehlt sich daher der direkte Download.

Jetzt muss man die Datei (oder den Ordner) nur noch auf dem Server finden. Dazu kann man im Verzeichnisbaum des Backups suchen oder die Suche verwenden bzw. den Zeitraum eingrenzen. Und dann geht‘s los. 

Kurze Zeit später ist Datei da und die Sorgen sind weg.

 

 

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