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The next big thing

22.09.201505.04.2022

Keine Panik, es geht nur um eine Mutmaßung meinerseits über das „nächste große Ding“ in der Technischen Kommunikation. Alle sitzen bleiben.

Die Technische Kommunikation ist ein altes Handwerk, das es auf sich genommen hat, die Technik, die uns spätestens seit der Industrialisierung zur Verfügung steht, auch dem Menschen nahezubringen. Also ihm den Zugang zu erleichtern, an seine Neugierde zu appellieren und an sein Vertrauen, sich mit diesen Gegenständen im Leben besser zurecht zu finden. Quasi Lebenshilfe für technische Produkte und – aufgrund der starken Verbreitung dieser Produkte – vielleicht auch ein bisschen Zuversicht, dass immer noch die Technik dem Menschen dient. Das tut sie nämlich. ((Wer da jetzt aufschreit, hat ein ernsthaftes Problem mit seinem Selbstwert.))
Wege aufzuzeigen, wie man technische Produkte meistert und auch mit ihren Unzulänglichkeiten umgehen kann, ist unser Auftrag als Technische Redakteure.
Bislang geschah dies meist über ein noch älteres Medium, das Papier. ((Oder auch seiner digitalen Verlängerung, dem Bildschirm)) Wir benutzen unsere Augen, um anhand von Zeichnungen, Bildern und Buchstaben aus zweidimensionalen Repräsentationen einen Sinn zu erkennen, der uns hilft, diese Produkte zu benutzen: „Wie wechselt man an diesem Staubsauger den Beutel? – Da muss doch irgendwo eine Klappe sein?!“ …

Nur: wir brauchen diese Augen auch, um uns zu orientieren, um das Produkt selbst zu erkennen („Was soll dieser rote Schalter da?“). Einen zweiten, wesentlichen Kommunikationskanal dagegen lassen wir dabei unberücksichtigt: unsere Sprache. Warum sollte man nicht auch in der Technischen Kommunikation darauf zurückgreifen können – so wie man mit einem Kollegen redet, der neben einem steht (oder per digitaler Schaltung audiovisuell anwesend ist)? Technisch ist das kein Problem.
Ich kann seit Jahren mein Smartphone fragen, welches Lied gerade im Radio läuft, wenn ich das Mikro nur ein paar Sekunden an den Radiolautsprecher halte. Ich kann mein Tablet fragen, wo die nächste Pizzeria oder die nächste Bushaltestelle ist. Ich sage meinem Mobilgerät, was es vorlesen soll oder welchen Film ich sehen möchte – und es liefert.
Warum sollte das nicht auch mit Handbüchern gehen?
Gewiss, man muss sich redaktionell umstellen, muss mehr didaktisch arbeiten statt nur Tabellen abzutippen. Man muss mehr an den Zuhörer denken und den situativen Kontext, muss die Satzlänge und den Satzbau überdenken statt Brainstorming abzubilden.
Aber das können wir doch. Technisch geht das. Jetzt sollten wir Experten auch aufschließen.

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