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leben, technik und kommunikation

Unterversorgt

06.04.201006.04.2010

Der Ärztemangel ist in diesem Land eklatant. Vielleicht nicht ganz so dramatisch wie in den angelsächsischen Ländern oder der USA und anderen Ländern der dritten Welt. Aber dennoch sinken die Chancen eines Bewohners auf dem Land, in absehbarer Zeit einen Arzt zu erreichen ohne gleich in die entfernte Großstadt reisen zu müssen.

Das liegt natürlich zu großen Teilen an der extremen Budgetierung der Ärzte, die pro (Kassen-)Patient nur ein sehr schmales Budget pro Quartal erhalten. Kassenpatienten aber sind in den ländlichen Gebieten weiter vrebreitet als in Großstädten, wo der einkommensstärkere Bürger auf eine Privatkasse ausweichen kann. Das ist denn auch der Grund, warum viele Ärzte sich eben nicht auf dem Land niederlassen, denn die Medikamente kosten dort genauso viel wie in der Stadt — sie können dies aber nicht über die zahlungskräftige Kundschaft ausgleichen.

Jetzt den NC zu senken, damit auch notenschwächere Studenten Medizin studieren können, ist billiger Populismus. Denn natürlich sagt ein Notendurchschnitt nichts über die Qualifikation als Arzt aus. Im Gegenteil, von Ärzten wird eine hohe soziale Kompetenz erwaretet, die sich auch nach ausgiebigem Bücherstudium nicht erwerben lässt.

Nur behebt dieser Vorwahlvorschlag nicht das Problem: statt die Pharmaindustrie mit ihren doch deutlich (im Vergleich zum Ausland) überzogenen Preisen in den Allerwertesten zu treten, hat man die niedergelassenen Ärzte auf Magerkost gesetzt — und wundert sich nun, warum sich kein vernünftiger Mensch mehr dafür begeistert.

Herr Rösler, der Vorschlag ist gut, aber nicht zielführend. Aktionismus statt Effizienz. Aber das soll auch unter Ärzten verbreitet sein.

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