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leben, technik und kommunikation

Zweischneidig

18.05.201225.10.2015

Derzeit geistert ein Aufruf durchs Internet, bei dem sich Selbstständige an einer Online-Petition beteiligen sollen, um unsere Arbeitsministerin (ex-Zensursula) darauf hinzuweisen, das eine mögliche Einführung einer zwangsweisen Altervorsorge für zahlreiche Selbstständige eine unzumutbare Härte darstellt.

Auch ich sollte mich an dieser Petition beteiligen, habe mich aber dagegen entschieden. Das hat auch Gründe.

Zwar sehe ich auch, dass es für einen jungen Selbstständigen (und auch für solche, die schon länger dabei sind) eine heftige Belastung darstellt, wenn ihnen im Monat 200-300 Euro aus der Kasse gezogen werden. Vor allem, da man als Selbstständiger ja nicht mit einem festen monatlichen Einkommen rechnen kann. Bei klammer Kassenlage schmerzen die 200-300 Euro doppelt. Erst recht, wenn die Situation anhält und einen die Altervorsorge in den Ruin, sprich: die Insolvenz treibt.

Andererseits aber sehe ich es nicht ein, warum sich nicht auch Selbstständige um ihre eigene Altersvorsorge kümmern sollten. Die Gesellschaft ist ja nicht daran schuld, dass sie selbstständig sind. Dass Selbstständigkeit nicht kosten- und risikolos ist, weiß jeder, der das mal probiert hat. Das bedeutet, dass man sich schon vor dem Schritt (oder Sprung) in die Selbstständigkeit Gedanken darüber machen muss, dass man vielleicht mal älter wird und nicht mehr 8 Tage in der Woche ranklotzen kann.

Nun werden ja nur solche zwangsversichert, die nicht bereits vorgesorgt haben — sei es, weil sie sich nicht vorstellen können, dass sie älter werden, oder weil sie sich irgendwann stillschweigend in einer immer dünner werdenden sozialen Hängematte auszuruhen beabsichtigen. In beiden Fällen ist das dumm.

Allerdings ist es wirklich ruinös, einem Selbstständigen in einer Flaute einen Betrag abzuknöpfen, der ihn in guten Zeiten kaum belastet. Ich plädiere daher darauf, diesen Beitrag nicht absolut festzulegen, sondern prozentual am monatlichen Umsatz – so wie es in der Umsatzsteuer auch der Fall ist. Der prozentuale Anteil kann ja nach persönlichem Anspruch gestaffelt werden.

Macht Jemand mit? Ich würde der Ministerin gerne einen solchen Vorschlag unterbreiten. Wir könnten ihn gemeinsam formulieren.

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Politik Selbstständigkeit Zwangsvorsorge

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