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Überlesen

18.12.201607.04.2019

Vielleicht ist eine Berufskrankheit des Technischen Redakteurs, auf jeden Fall aber ist es ein Problem vor Weihnachten: ich lese keine Bücher mehr.

Verstehen Sie mich nicht falsch: ich besitze ganze Regalmeter an Büchern, Bellestristik und Sachbüchern, wissenschaftlicher Literatur und Titeln, die mich im Antiquariat im Vorbeigehen früher einfach „ansprangen“.

Und ich habe sie alle gelesen: von Ulrich Plenzdorf bis Michel Foucault, von Oe Kenzaburo bis Mark Twain. Aber ich habe seit Jahren keines dieser Bücher mehr als 5 Minuten lesen können, ohne das Gefühl zu haben, dass sie mir entweder nichts sagen oder auf Probleme hinweisen, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte.

Ich lesen gerne kurze Essays im Internet und ständig Zeitungsartikel zu allen möglichen Themen, um mir ein Bild von der Welt zu machen, die mich umgibt.

Aber Bücher aus Welten, die mich nicht umgeben? Das erscheint mir wie Zeitverschwendung. Das fällt mir vor allem um Weihnachten auf, wenn die geradezu literaturversessene Verwandtschaft mich nach einem Bücherwunsch fragt und ich nur mit den Schulter zucke, weil die Bücher, die man mir vor drei Jahren mitleidig überreichte, mittlerweile eine dicke Staubschicht auf dem Nachttisch angesammelt haben. ((Das ist jetzt im übertragenden Sinne gemeint, so dreckig ist mein Nachttisch nun auch nicht.))

Jetzt könnte ich noch nicht einmal sagen, dass ich von geschriebenen und gesprochenen Texten nichts halte, immerhin ist die Weitergabe und Vermittlung von Informationen mein Beruf (den ich sehr gerne mache, siehe auch „Wir Geschich­ten­er­zäh­ler„). Und ich habe nicht zuletzt auch aus dem Grund etwas Geisteswissenschaftliches studiert, um die Welt zu verstehen. Das geht nun mal nur mit Büchern.

Aber jetzt? Ich kann wohl einen guten Text von einem schlechten unterscheiden, und wohlgesetzte Worte erfreuen mich. Nur die Bücher mache ich nicht auf.

Kann man sich an bedrucktem Papier „überlesen“?

Bild: Stiftsbibliothek St. Gallen, wikimedia

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