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Antiqua und Grotesk

04.08.200001.02.2022

Nicht jede Schrift ist gleich; manche sind Kunstwerke, andere dienen nur der Funktionalität. Ihnen allen ist jedoch gemeinsam, dass sie dem Leser mehr vermitteln sollen als nur Information und Inhalt.

Lettern können eine Botschaft besitzen, sie sprechen eine bestimmte Lesergemeinde an, sie erleichtern oder erschweren das Lesen, sie verhindern oder beschleunigen den Informationsfluss – oft ohne dass sich der Leser darüber im Klaren ist.

Dabei gibt es einige einfache Unterscheidungen, deren Kenntnis dabei helfen kann, sinnvoll und vor allem zweckmäßige Typografie einzusetzen und zu erkennen. Hervorstechendes Merkmal einer Schrift ist zunächst die Unterscheidung, ob sie „Serifen“ besitzt oder nicht.

Antiqua
Antiqua-Schriften sind am leichtesten an ihre Serifen erkennbar. Serifen sind klassische Kennzeichen einer Schrift, deren Ziel es ist, dem Auge eine ungestörte Aufnahme der Information zu erlauben. Dies geschieht durch die Nachahmung des Federansatzes und -absatzes bei der Handschrift. „Serifen“ sind kleine „Schwänzchen“ an den Lettern, die einen optischen Übergang zum folgenden Buchstaben schaffen sollen (siehe Bild rechts oben). Damit fällt es dem Auge leichter, Wortgruppen zusammen zu fassen und ganze Wörter zu lesen. Serifenschriften werden daher vor allem bei langen Texten eingesetzt, da sie ein gleichmäßiges Bild und so ermüdungsfreieres Lesen bieten.

Grotesk
Grotesk (auch Moderne oder Gotische) sind serifenlose Schriften, die erst zu Beginn des zwanzigsten jahrhunderts entwickelt wurden. Sie sind technisch leichter herzustellen und sollen ein nüchternes Schriftbild erzeugen. Ihnen fehlt der Übergang zum nächsten Buchstaben. Daher sind sie für längere Texte weniger geeignet.

Groteskschriften werden für Überschriften und kurze, technische Texte verwendet. Sie sind eine Erfindung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als gedruckte Informationen auch auf Papier schlechterer Qualität verteilt werden sollte.

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