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Transmit 5: Unterwegs nach Überallhin

24.07.201707.04.2019

Nach 7 langen Jahren hat Panik endlich einen Nachfolger des legendären FTP-Clients „Transmit“ herausgebracht. Jetzt geht es in die Wolke.
Als die Vorgängerversion Transmit 4 noch neu war, war die „Cloud“ nur etwas für Nerds, die versuchten, sich einen Online-Speicher einzurichten. Damals genügten wenige Übertragungsprotokolle, um sich in ein Netzwerk oder an einen Server anzustöpseln und mit ihm Dateien auszutauschen. Dafür war in erster Linie das FT-Protokoll (File Transfer Protocol) da. Man meldete sich mit Benutzernamen und Passwort an und schob dann munter Dateien hin und her, ohne immer ihren Inhalt zu kennen bevor er auf der eigenen Festplatte landete.
Das ist heute geradezu steinzeitlich, denn ein Cloud-Service wie die Dropbox erlaubt nicht nur das Hochladen und Verwalten der Dateien, sondern auch ihre Betrachtung und Bearbeitung – unmittelbar im Browser. Dafür muss man sich allerdings eine kleine App des Anbieters installieren, die den Datentransfer im Hintergrund abwickelt: Man legt die Dateien in einen bestimmten Ordner und den Rest übernehmen Dropbox und Konsorten. Wer aber aber mit mehreren Anbietern und Kunden Dateien über unterschiedlichste Kanäle austauschen muss (oder will), der verliert schnell die Übersicht.

Der heimische Rechner (oder auch der am Arbeitsplatz) ist keine Maschine mehr, auf der man Daten bearbeitet und dann verteilt – der PC ist zu einem Einwahlknoten geworden. Die Musik spielt in der Wolke. Das hat natürlich auch Konsequenzen für die Art und Weise, wie wir Daten ablegen, denn auf der eingebauten Festplatte sind sie weder mit einem anderen Gerät oder Mobilrechner (Smartphone oder Tablet) erreichbar, noch sind sie gegen Hardware-Defekte geschützt. Von einer Zusammenarbeit (Collaboration) ganz zu schweigen …

Auch hat sich das FTP-Protokoll als äußerst begrenzt und unsicher erwiesen. In den letzten Jahren sind daher neben Dropbox noch zahlreiche Datenspeicher und vor allem damit zusammenhängende Dienste wie Backblaze entstanden, deren Aufgabe es ist, Daten sicher zu verstauen, zu verteilen und dem Benutzer von jedem Punkt des Internets aus den Zugriff zu ermöglichen. Heutzutage verteilt man keine selbst gebrannten CDs mehr, von denen man erst dann weiß, ob die Daten darauf auch vollständig und intakt sind, wenn man sie in den PC am Arbeitsplatz oder Zuhause steckt. ((Und man schickt auch keine E-Mail-Anhänge an mehrere Kollegen, wenn man möchte, dass alle den gleichen Informationsstand haben…))

Überall

Daten wollen nicht nur sicher, sondern auch erreichbar sein, sie wollen verteilt werden können und sofort zur Verfügung stehen – und die Informationen müssen für alle gleichzeigit aktuell sein.

Das hat die Arbeitswelt verändert und auch die Art und Weise, wie mit Daten und Informationen umgegangen wird. Es wurde daher höchste Zeit, dass Transmit eine neue Version seines Tools auflegt. Und das ist auch passiert. Ab sofort hat man mit Transmit Zugriff auf alle Dienste, die Daten über das Internet bereitstellen (außer iCloud von Apple), kann zwischen den Diensten Daten verschieben und umbenennen – alles das, was man bisher nur per FTP, HTTP, WebDAV und Amazon S3 machen konnte.

transmit5

Der Zugriff erfolgt wie gewohnt über das geteilte Fenster, das man auch für die Datenverwaltung auf der lokalen Festplatte (Finder) benutzen kann. Neu ist die Möglichkeit, in Reitern (Tabs) mehrere Verbindungen in geteilten Fenstern in einer einzigen Ansicht zu kombinieren. Man könnte also links jeweils einen Ordner auf der lokalen Festplatte anzeigen und rechts einen beliebigen Ort auf einem angeschlossenen Server in der Cloud (One Drive, GoogleDrive, Dropbox, Box, …) und die Daten verschieben.

tabs-transmit5

Verbessert wurde auch der Zugriff auf bevorzugte Ordner: Ähnlich wie in einem Browser können auch die Ordner, die häufiger verwendet werden, in die Lesezeichenleiste unterhalb der Reiter verschoben werden ((Das gab es schon vorher, war nur weitaus umständlicher und damit schwerer zu erreichen.)). Ein Feature, das der Finder in macOS leider immer noch vermissen lässt …

Droplets

Statt für jeden Datentransfer das Programm zu suchen und zu öffnen, den passenden Server auszuwählen und sich mit ihm zu verbinden, lässt sich der Vorgang (wie bisher) auch als Droplet speichern – und zwar auch für die Cloud-Kandidaten wie Google und Microsoft, die für den Zugriff ein eigenes Passwort erfordern. Das Passwort kann man jetzt auch gleich im Droplet speichern, so dass man damit den Passwortschutz enger an den Rechner bindet. Dies ist bequem, erfodert aber auch ein sicheres Passwort für den Rechner selbst.

Fazit

Das neue Transmit bietet die Ergänzungen, die der Finder des macOS nicht bietet und die sonst nur über gesonderte Apps für jeden Cloud-Dienst eingerichtet und gepflegt werden müssen. Für Benutzer, die mehrere Cloud-Dienste gleichzeitig nutzen (und nicht alle Daten einem einzigen Anbieter anvertrauen wollen oder dürfen, ist Transmit das beste Tool, das alle Server auf die lokale Platte holt. Ein Multifunktionstransporter sozusagen.

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